Leccio del Corno – die “Unkrautolive”

Olea Europaea „Picual“ – der Olivenbaum für „Faule“
30. August 2022
Frantoio – der „Meisterbestäuber“
16. September 2022

So künstlich wie das klingen mag handelt es sich dabei um einen Vorgang der Kreuzung wie jede andere Olivensorte abseits der Ur-Olive auch entstanden ist, denn ohne den menschlichen Einfluss der letzten 6.000 Jahre gäbe es nur die wilde Olive und keine Vielfalt an unzähligen Ölen mit genau so vielen Geschmacksrichtungen. Diese Sorte wird oben als „Unkrautolive“ bezeichnet, denn anders kann man es nicht beschreiben. Jeder der behauptet ein Olivenbaum wächst langsam wird mit diesem Baum seinen Meister finden, denn mit bis zu 50 cm Zunahme an Wuchshöhe pro Saison  ist die Sorte Leccio del Corno der höchst-performante Ölbaum den wir in unserer Sortensammlung haben. Auch das Wurzelgeflecht entwickelt sich herausragend schnell. Diese Leistung fordert allerdings einen Tribut, denn ohne einen kompatiblen Bestäuber trägt Leccio del Corno keine Oliven. Daher empfehlen wir im Abstand von 2-8 Metern einen Baum der Sorte Leccino, Maurino, Frantoio, Moraoiola oder Pendolino einzupflanzen – dann steht einer reichhaltigen Ernte nichts im Weg.

Besonderheiten


  • Eine der jüngsten, bekannten Olivensorten
  • Typisch für die moderne Landwirtschaft: Hoher Ertrag, schnelles Wachstum, hoher Ölanteil
  • Kurze, besonders breite, saftig grüne Blätter
  • Bis in den Norden Sloweniens verbreitete Sorte und als „Winterolive“ bewährt

Empfehlung: Turbo-Olive für schnelles Wachstum, prächtige Fruchtbildung und Stärkung der Winterhärte.